Sie möchten einem Kind eine Zungentrommel schenken und wissen nicht, welches Modell das richtige ist? Die Frage stellt sich heute anders als noch vor einem Jahr: Neben den Modellen von Moulin Roty führen wir auch die Zungentrommeln von Vilac, neu mit 11 und mit 13 Tönen.
Die erste Entscheidung ist immer die gleiche, und sie hat nichts mit der Marke zu tun: 8, 11 oder 13 Töne? Danach erst stellt sich die Frage nach dem Modell. Springen Sie direkt zu der Tonzahl, die Sie interessiert.
Direkt zum Vergleich:
- → 8 Töne – der Einstieg ab 3 Jahren, das kleinste Format
- → 11 Töne – die grösste Auswahl, beide Marken
- → 13 Töne – das breiteste Klangspektrum
- → Zahlen oder Notennamen? – der Unterschied zwischen den Marken
- → Welches Modell für welches Kind?
Wenn Sie zuerst wissen möchten, was eine Zungentrommel überhaupt ist und was sie einem Kind bringt, lesen Sie unseren ausführlichen Artikel dazu.
8 Töne: der Einstieg
Acht Zungen sind eine Tonleiter, mehr nicht. Das klingt nach wenig und ist genau richtig: Ein Kind von drei Jahren trifft zuverlässig, hört den Unterschied zwischen zwei Nachbartönen und merkt schnell, dass es selbst etwas hervorbringt, das schön ist.
In dieser Grösse haben Sie die Wahl zwischen den drei Kollektionen der Mini Zungentrommel von Moulin Roty – Les Popipop, Dans la jungle und Après la pluie – und der weissen Zungentrommel von Vilac, die mit Stoffbeutel, zwei Schlägeln und Notenblättern kommt.
Wer zwischen 8 und 11 Tönen schwankt, nimmt die kleinere. Ein Kind, dem sein Instrument leichtfällt, spielt weiter. Eines, das überfordert ist, legt es weg.
11 Töne: die grösste Auswahl
Elf Zungen sind der Punkt, an dem eine Melodie wirklich lang werden darf. Das Kind erkennt Lieder, die es kennt, und kann sie nachspielen, statt nur Klänge aneinanderzureihen. Es ist auch die Grösse, in der wir die meisten Modelle führen – von beiden Marken.
Bei Moulin Roty gibt es sie in mehreren Farben und Kollektionen, jeweils mit Tasche, Notenheft, zwei Schlägeln und vier Finger-Picks. Das Heft arbeitet mit den Zahlen, die auf den Zungen stehen: Ihr Kind liest eine Zahlenfolge und spielt sie nach, ohne irgendetwas über Musik wissen zu müssen. Wer es grösser mag, findet in dieser Reihe auch das Modell Puce & Pilou mit 24 cm Durchmesser.
Bei Vilac trägt stattdessen jede Zunge ihren echten Notennamen. Ihr Kind spielt genauso frei, hat dabei aber die richtige Bezeichnung vor Augen – und die Tongue Pou ist mit 20 cm handlich genug, um überallhin mitzukommen.
Unsere Empfehlung, ohne Umschweife: Für ein Kind unter fünf lohnt sich das Modell von Moulin Roty, weil es dem Heft folgen kann und dadurch in den ersten Wochen mehr spielt. Für ein Kind, das später vielleicht ein Instrument lernt, ist Vilac die klügere Wahl – und der günstigere Einstieg in diese Tonzahl.
13 Töne: mehr Spektrum und ein tieferer Klang
Bei der Zungentrommel mit 13 Tönen zählt nicht nur die Anzahl der Zungen. Mit 25 cm Durchmesser hat sie auch den grössten Klangkörper unserer Auswahl: Der Ton wird tiefer, voller und klingt spürbar länger nach.
Das ist das Modell, das ein Kind nicht so schnell hinter sich lässt – und das Erwachsene ebenso gern in die Hand nehmen, um herunterzukommen. Wenn es im Wohnzimmer stehen bleiben soll statt in der Spielzeugkiste zu verschwinden, ist es dieses. Transporttasche und zwei Schlägel gehören dazu.
Zahlen oder Notennamen: der Unterschied zwischen den Marken
Ein Missverständnis vorweg: Alle Modelle sind aus lackiertem Metall, bei beiden Marken. Holz kommt nur bei den Schlägeln vor. Was sich unterscheidet, sind Farbe, Grösse, Anzahl der Zungen – und die Art, wie die Zungen beschriftet sind.
Bei Moulin Roty ist jede Zunge farbig umrandet und nummeriert, von 1 bis 8 beziehungsweise von 1 bis 11. Das beiliegende Heft arbeitet mit genau diesen Zahlen. Die Illustration der Kollektion sitzt übrigens auf der Geschenkverpackung, nicht auf dem Instrument.
Bei Vilac trägt jede Zunge ihren echten Notennamen, auf farbigen Punkten und in beiden Schreibweisen: C und Do, D und Ré, G und Sol. Das Kind spielt genauso frei, hat dabei aber die richtige Bezeichnung vor Augen. Wenn es später Blockflöte, Klavier oder Solfège lernt, sind ihm die Namen bereits vertraut.
Kurz gesagt: Moulin Roty führt über Zahlen, Vilac über Notennamen. Beides funktioniert ab drei Jahren – die Frage ist nur, ob Sie den einfachsten Einstieg wollen oder den, der weiterträgt.
Welches Modell für welches Kind?
- Erstes Instrument, ab 3 Jahren: eine Mini Zungentrommel mit 8 Tönen, in der Kollektion, die zum Kind passt.
- Kind spielt gern nach und will Lieder erkennen: Moulin Roty mit 11 Tönen, wegen des Notenhefts.
- Kind soll die Notennamen mitlernen: ein Modell von Vilac, mit 8, 11 oder 13 Tönen.
- Mehrere Kinder, oder ein Instrument, das auch Erwachsene spielen: die Zungentrommel mit 13 Tönen und 25 cm.
- Geschenk, das Eindruck machen soll: die grosse Zungentrommel Puce & Pilou von Moulin Roty, 24 cm.
Wo kann man eine Zungentrommel für Kinder in der Schweiz kaufen?
Alle hier verglichenen Modelle finden Sie in unserer Kategorie Zungentrommel und Musikspielzeug. Versand ab Lager Schweiz, Preise in CHF, keine Zollüberraschung.
Ob mit Zahlen oder mit Notennamen, ob acht, elf oder dreizehn Töne: Eine Zungentrommel ist eines der wenigen Instrumente, bei denen ein Kind vom ersten Schlag an etwas Schönes hört. Das ist der ganze Trick – und der Grund, warum sie liegen bleibt und wieder in die Hand genommen wird.